Karneval – wie bleibe ich gesund?

Hallo Ihr Lieben!

Nicht mehr lange, dann stehen schon die beliebten Karnevalsumzüge an. Der ein oder andere Jeck greift dabei doch zu einem etwas frischerem Kostüm. Vor allem die jungen Damen in ihren Gardekostümen haben meist keine Möglichkeit, sich in der kalten Jahreszeit ausreichend warm zu halten.

Daher sind sie besonders anfällig für Blasenentzündungen und Erkältungen im Allgemeinen. Seien wir ehrlich, so ein Umzug an Karneval dauert vielleicht je nach Größe ein bis zwei Stunden. Allerdings muss dabei ja noch die Zeit eingerechnet werden in der sich alles richtig anordnet und direkt nach Ende des Umzuges gehen ja auch nicht alle direkt wieder nach Hause.

Meine Schwester und ich als Sailor Moon und Sailor Jupiter (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)

Was kann ich machen, damit ich an Karneval nicht krank werde?

Mein absoluter Nummer-Eins-Tipp: Tee trinken! Ersetzt einfach Getränke wie Limo, Säfte etc. durch Tee – am besten Sorten, die auch das Immunsystem stärken. Greift beispielsweise auf Ingwertee oder eine heiße Zitrone zurück. Der Tee wärmt Euch nicht nur in der kalten Jahreszeit von innen, sondern kräftigt eben auch Euer Immunsystem und Ihr seid weniger anfällig für Krankheiten. Ihr solltet also nicht nur um die Karnevalstage herum Tee trinken, sondern auch an den anderen Tagen. Damit sorgt Ihr auch noch für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Mein nächster Tipp ist der Lagen-Look. Speziell für die kurzen Kostüme gilt für mich: Je mehr desto besser. Wenn Ihr eben nur ein Kleidchen oder Rock tragt, könnt Ihr beispielsweise 2-3 Tanzstrumpfhosen tragen und zusätzlich noch ein Spitzenhöschen. Als Unterwäsche solltet Ihr hierbei natürlich auch auf eine Panty oder Hipster zurückgreifen, da diese selbstverständlich aus mehr Stoff bestehen und daher besser wärmen.

Zusätzlich könnt Ihr auch noch oftmals einen Body unter Eurem Kostüm tragen, der dann auch noch zusätzlich Wärme spendet.
Ebenfalls hilfreich wären Stulpen – sofern diese auch zu Eurem Outfit passen. Ihr solltet auch immer darauf achten, dass Eure Beine und vor allem die Füße warm gehalten werden – das heißt lieber die Schuhe eine Nummer größer kaufen und dann dicke Kuschelsocken tragen. Wer kalte Füße hat, wird sehr wahrscheinlich krank.

Als nächstes rate ich Euch, dass Ihr etwas Warmes zu trinken auf dem Umzug dabei habt. Natürlich trinkt man gerne an Karneval den ein oder anderen Schnaps, wer auf den Alkohol nicht verzichten möchte, kann aber hier zu warmen Getränken wie Glühwein, heißer Schokolade oder Tee mit Schuss zurückgreifen. Es gibt viele Getränkeflaschen, die Ihr Euch beispielsweise mit einem stabilen Band um den Hals hängen könnt oder Ihr tragt diese einfach wie die anderen Getränke ganz normal mit Euch herum.

Seien wir ehrlich, natürlich verkleidet man sich gerne an Karneval, aber die fünfte Jahreszeit ist nun mal auch dafür bekannt, dass die ein oder andere Flasche Alkohol getrunken wird. Das ist an und für sich natürlich nicht schlimm, solange jeder seine eigene Grenze kennt und diese nicht überschreitet!

Diejenigen, die keinen Alkohol zu sich nehmen, können die jeweiligen Heißgetränke natürlich alkoholfrei genießen!

Wie Ihr seht, kann meine Katze auch der Kälte entgegen wirken 🙂 (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)

Thema Alkohol – wie vermeide ich einen Kater und was kann ich machen wenn es schon zu spät ist?

Das beste Mittel gegen einen Kater ist nichts oder nur sehr wenig zu trinken, aber ich denke auf diesen Ratschlag seid Ihr hier nicht aus.
Wer am Tag nach der Karnevalsfeier keine Kopfschmerzen etc. haben möchte, sollte darauf achten, dass er genug gegessen hat. Denn bei einem gefüllten Magen gelangt der Alkohol langsamer in unseren Blutkreislauf. Das heißt, wenn Ihr nicht gegessen habt, ist der Alkohol schneller im Blut und Ihr habt das Gefühl dass Ihr beispielsweise nach einem Glas Sekt betrunken seid.

Ein weiterer Tipp gegen einen Kater ist: Nicht durcheinander trinken! Denn wer ständig zwischen Schnaps, Bier, Wein etc. wechselt, nimmt automatisch mehr Alkohol zu sich. Man trinkt schlichtweg einfach mehr – nicht die wechselnden Getränke an sich sind das Problem, sondern die Menge. Natürlich enthält das ein oder andere Getränk mehr/ weniger Alkohol als anderes. Achtet darauf, dass Ihr zwischendurch einfach mal “Pausen” einlegt und auf Wasser, Cola und Limo gehen aber auch, zurückgreift.

Für diejenigen, bei denen es schon zu spät sein sollte: Ihr solltet ein nährstoffreiches Frühstück zu Euch nehmen. Dabei spielt auch Salz eine wichtige Rolle. Somit führt Ihr Eurem Körper nämlich verloren gegangene Mineralstoffe aus der Karnevalsnacht wieder zu. Außerdem solltet Ihr viel Wasser – am besten stilles, da die Kohlensäure den Magen zusätzlich reizt – trinken. Da Alkohol eine entwässernde Wirkung hat, könnt Ihr somit auch einen Flüssigkeitsmangel entgegenwirkt. Zudem solltet Ihr einen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen, denn die Bewegung bringt Euren Kreislauf in Schwung und der Sauerstoff ist hilfreich beim Abbau des Alkohols.

Denkt daran: Im Zweifelsfall ist das Kostüm lieber etwas unpassend durch warme Kleidung kombiniert, dafür friert Ihr jedoch nicht und bleibt gesund 😉

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Viel Spaß am Donnerstag und feiert nicht zu viel 😉

Liebe Grüße, Eure franzi 🙂

Tipps und Tricks um schnell wieder fit zu werden

Hallo Ihr Lieben!
Nachdem ich im letzten Post die Frage „wann bin ich wirklich krank und sollte lieber zuhause bleiben“ aufgegriffen habe, möchte ich Euch heute selbstverständlich auch mögliche Hilfestellungen geben, um schnell wieder fit zu werden. Diese Tipps begleiten mich schon seit einigen Jahren und haben mich bisher immer wieder schnell zurück auf die Beine gebracht.

Prävention

1) Tee trinken:
Ich trinke das ganze Jahr über gefühlt 10 Liter Tee am Tag. Wenn ich gesund bin sind dies natürlich überwiegend fruchtige Sorten – meist gering oder überhaupt nicht gesüßt.


2) Bewegung:
Ich gehe jetzt zwar auch nicht jeden Tag joggen oder mache sonst irgendwelche Übungen, aber ich achte darauf, dass ich mich nicht jeden Tag direkt nach nach der Arbeit aufs Sofa lege. Hausarbeit in jeglicher Art und Weise ist auch eine Form von Bewegung und manchmal auch besser als das ein oder andere Workout. Dadurch, dass bei uns vor über 2 Monaten ein kleines,  haariges “Baby” eingezogen ist, ist meine tägliche Bewegung in Form von ausgiebigen Spaziergängen sowieso gesichert.

Der morgendliche Spaziergang mit Bailey – bevor es so richtig anfing zu schneien (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit verschlägt es einen eher auf die kuschelige, warme Couch, aber ein ausgiebiger Spaziergang ist auch im Winter sehr gut für Euch! Oftmals reicht es auch schon aus, wenn Ihr einfach mehr zu Fuß erledigt, anstatt z.B. mit dem Bus oder dem Auto zu fahren. So gehe ich z.B. manchmal auch von meiner Arbeit aus 15-20 Minuten in die Innenstadt und parke halt nicht dort vor Ort, weil es einfach bequemer wäre.

3) Gönnt Euch was:
Damit meine ich, dass Ihr Euer Leben nicht immer von A bis Z streng durchplanen solltet, sondern ruhig auch mal abweichen dürft. Unternehmt etwas in regelmäßigen Abständen mit Euren Freunden oder macht Euch einfach mal einen gemütlichen Abend mit einem guten Buch. Gönnt Euch Schokolade, Burger, Chips – wozu Euch eben gerade einfach ist und fühlt Euch dabei nicht schlecht! Die Masse und die Häufigkeit dieser Nahrungsmittel ist der Grund für einen schlechten Ernährungszustand und nicht die Tatsache, dass Ihr diese mal esst.

4) Ernährung:
Ausgewogen ist hier das Stichwort! Wer auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achtet, kann auch getrost mal seine Süßigkeitsgelüste ausleben. Ihr solltet einfach von allen wichtigen Nährstoffen genug zu Euch nehmen, natürlich ist es immer besser wenn der Hauptbestandteil Eurer Nahrungsmittel aus Gemüse und Obst besteht, aber wenn Ihr zB. heute mal weniger habt und morgen wieder mehr, gleicht sich dies eben wieder aus. Ich wiege mein Essen nicht ab, ich verbiete mir auch keine Schokolade oder sonstige Genussartikel – ich achte lediglich darauf, dass alles von der Menge her stimmt.
Allerdings achte ich darauf, dass ich nicht täglich Fleisch zu mir nehme. Es gibt schließlich auch genügend Alternativen wie z.B. Tofu oder auch Fisch (der allerdings auch nicht täglich verzehrt werden sollte). Es gibt einige sehr leckere vegetarische Rezepte, die einen durchaus sehr gut und manchmal sogar besser sättigen. Der wichtigste Punkt zum Thema Ernährung ist aber frisch und selbst kochen – oder in meinem Fall kochen lassen :P.

Wer frisch und selbst kocht, weiß nicht nur was in seinem Essen alles drin ist, sondern spart sich auch einige Euros im Vergleich zu Fertiggerichten.
Versucht jeden Tag mindestens ein Mal bewusst Gemüse und Obst zu Euch zu nehmen. Natürlich sollte Euer Mittag- oder Abendessen Gemüse  beinhalten; mit meinem Hinweis meine ich vielmehr, dass Ihr auf der Arbeit beispielsweise bewusst eine Banane esst und zwischendurch lieber mal einen Apfel oder Gurkenscheibchen greift, anstatt die ungesunden Alternative zu verzehren .

5) Die richtige Kleidung:
Es ist sicherlich jedem bewusst, dass man sehr wahrscheinlich krank wird, wenn man im Winter beispielsweise bauchfrei draußen herum läuft. Daher ist hier mein Prinzip: Lieber zu warm als zu kalt gekleidet. Der Zwiebellook ist hier das A und O. Ihr könnt so sicher sein, dass Ihr nicht zu frisch angezogen seid und falls Euch doch zu warm werden sollte, könnt Ihr das ein oder andere Teil doch noch ausziehen oder bei Bedarf später wieder anziehen.

 

Tipps um schnell wieder gesund und fit zu werden



1) Tee trinken:
Sobald ich merke, dass etwas im Anflug ist, trinke ich nicht mehr fruchtige Sorten, sondern Erkältungstees oder Sorten, die das Immunsystem stärken sollen – wie beispielsweise Ingwertee oder eine heiße Zitrone. Bei bestimmten Beschwerden helfen natürlich auch gewisse Kräutertees – z.B. Salbei bei Halsbeschwerden oder Fenchel bei Beschwerden im Bauchraum. Durch das Trinken von Tee während einer Erkrankung sorgt Ihr auch für einen gedeckten Flüssigkeitsbedarf, denn dieser wird beispielsweise beim Norovirus oder auch Fieberschüben stark aus dem Gleichgewicht gebracht.
Tee sollte bei einer akuten Erkrankung immer warm getrunken werden, da die Hitze gewisse Erkältungsviren bekämpft.

 

(copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)

2) Hühnersuppe:
Dies ist meine persönliche Geheimwaffe bei so gut wie jeder Erkrankung. Eine frische, selbst zubereitete Hühnersuppe liefert Euch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe und sichert ebenfalls Eure Flüssigkeitszufuhr.
Die Zutaten einer klassischen Hühnersuppe (Kartoffel, Sellerie, Petersilie, Zwiebel, Karotte und natürlich Hühnerfleisch) gelten unter anderem als entzündungshemmend und wirken abschwellend auf Schleimhäute. Die Hitze der Suppe bekämpft, wie auch beim Tee, die temperaturempfindlichen Viren – beispielsweise Schnupfenviren.

3) Gesundheitsfördernde Lebensmittel:

Eukalyptus: 
Sei es als Bonbon, Salbe oder zum Inhalieren – Eukalyptus ist ein richtiges Wundermittel bei Erkrankungen. Besonders bei Atemwegserkrankungen ist dies äußerst hilfreich, da er Eure Bronchien erweitert und somit für eine ausreichende Lungenventilation sorgt. Logischerweise geht es euch insgesamt schlechter, wenn Ihr kaum bzw. schlecht Luft bekommt. Eukalyptus hat eine antibakterielle und entzündungshemmende sowie desinfizierende und durchblutungsfördernde Wirkung.
Als Dragee, Creme oder zum Inhalieren könnt Ihr diese Pflanze erhalten. Wenn Ihr wirklich schnell wieder fit werden möchtet, kombiniert Ihr diese Darreichungsformen am besten.

Fenchel:
Hilfreich bei Blähungen, Husten und Unruhe. Kann sowohl warm als auch kalt zubereitet werden. Bei zusätzlicher Appetitlosigkeit ist dieser am besten in Form von Tee – wie bereits erwähnt – zuzubereiten. Fenchel besteht aus vielen wertvollen Nährstoffen, unter anderem Kalium, Kalzium, Vitamin B – Vitamin E sowie Eisen. Außerdem enthält diese Knolle viel Wasser und dadurch kaum Kalorien – ca. 20 pro Knolle.

Salbei:
Hilfreich bei Beschwerden im Halsbereich wie Husten und Heiserkeit, aber auch Zahnbeschwerden. Erhältlich unter anderem als Bonbons oder auch als Tee. Ihr könnt den Salbei also entweder essen, trinken oder aber damit den Mund ordentlich spülen. Schmeckt zwar nicht unbedingt jedem, aber “Medizin” soll ja auch nicht schmecken, sondern helfen. Durch die Inhaltsstoffe beruhigt sich die Schleimhautoberfläche und kleine Wunden im Zahnfleisch verschließen sich schneller.

Kamille:
Kamille ist eine Pflanze, die einige Beschwerden lindern kann. Das Spektrum reicht von Halsbeschwerden bis in den Magen-Darm-Trakt. Das liegt daran, dass sie krampflösend und antibakteriell ist. Außerdem entspannen die Inhaltsstoffe der Blüte die Muskeln – beispielsweise bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, sie hemmen aber auch das Wachstum von Bakterien. Am besten hilft frische Kamille, die Ihr dann in einem heißen Tee ziehen lasst. Kamille findet Ihr aber auch in gewissen Cremes und Salben, die dann beispielsweise bakteriell bedingte Hautprobleme, wie Akne, bekämpfen sollen.

Zwiebel:
Bei Ohrenschmerzen, aber auch bei Husten kann eine Zwiebel sehr hilfreich sein. Man hat den Geruch gefühlt zwar noch Jahre in der Nase, aber was tut man nicht alles, um Chemiekeulen zu vermeiden? In einer Zwiebel steckt reichlich Vitamin C, welches wie z.B. bei einer (heißen) Zitrone unser Immunsystem stärkt.
Bei Husten bereitet Ihr Euch am besten einen Zwiebelsirup oder aber eine Zwiebelsuppe zu – dies wäre auch eine Abwechslung zur Hühnersuppe wenn man doch länger als 2 Tage erkältet ist und nicht jeden Tag das Gleiche essen möchte.
Wer Ohrenschmerzen hat, sollte eine Zwiebel klein schneiden und in eine Kompresse oder Waschlappen legen und dies dann auf das jeweilige Ohr legen. Am besten zieht man sich eine Mütze oder ein Stirnband an, damit alles an Ort und Stelle bleibt. Ich mache mir den “Zwiebelwaschlappen” meistens noch zusätzlich in der Mikrowelle warm. Die Inhaltsstoffe der Zwiebel bewirken, dass sich die Oberflächenspannung des Trommelfells verringert und  somit auch die dauerhafte Reizung auf das Ohr abnimmt.

4) Warme Milch mit Honig:
Wer unter Schlaflosigkeit während seiner Erkrankung leidet und auch schlecht einschlafen kann, sollte sich eine warme Milch mit Honig machen – bei Laktoseintoleranz bitte laktosefreie Milch verwenden! Die warme Milch wirkt schlaffördernd und der Honig hat eine entzündungshemmende, antiseptische Wirkung.

5) Grießbrei mit Fliederbeersaft bzw. Holundersaft:
Grießbrei ist bei einer Erkältung sehr hilfreich. Besonders wenn man starke Halsbeschwerden hat, ist Grießbrei sehr bekömmlich, da dieser im Gegensatz zu Zwieback “weich” ist,. Somit kann man sich also besser aufpäppeln. Allerdings solltet Ihr bei einer Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung) eher auf Milchprodukte verzichten, da Ihr währenddessen kaum oder nur sehr wenig Lactase, sprich das Enzym welches den Milchzucker Lactose spaltet, bildet. Eine Lactoseintoleranz, sofern noch nicht vorhanden, wäre für den Zeitraum der Erkrankung somit vorprogrammiert. In diesem Falle solltet Ihr den Grießbrei lieber mit Wasser oder aber direkt mit lactosefreier Milch zubereiten.
Holunder wirkt ebenfalls gegen Erkältungsviren und Schnupfen, daher ist eine Kombination aus Fliederbeersaft und Grießbrei ebenfalls ein ideales Essen während einer Erkältung.

6) Warme Kleidung:
Wer sich bei einer Erkältung warm anzieht und sich am besten auch sonst noch in 1000 Decken einkuschelt, wird deutlich schneller wieder gesund. Wer friert wird eben nicht gesund. Meine Mutter hat mir früher schon immer bei einer Erkältung gesagt, dass man sich “gesund schwitzen” muss und genau das hat tatsächlich so gut wie immer geholfen. Denn durch das vermehrte Schwitzen werden die Viren quasi aus dem Körper heraus geschwemmt. Diese Schweißproduktion wird auch durch durchblutungsfördernde Bäder gefördert.
Allerdings ist das Ausschwitzen nicht immer ratsam, da der Körper durch das gezwungene Schwitzen mehr Arbeit leisten muss, was bei bereits bestehendem Fieber zu einem Hitzestau und somit möglichen Kreislaufbeschwerden führen kann.

Ein gemütliches Bad, am besten ein Erkältungsbad, ist auch sehr hilfreich (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de und instagram.com/x3franzii)

Am besten kombiniert Ihr die jeweils passenden Möglichkeiten der Krankheitsbekämpfung. So mache ich mir beispielsweise bei Husten, Heiserkeit und generellem Unwohlsein meistens eine Kanne Tee mit Kamille, Fenchel und Honig. Als Abwechslung dann auch mal eine heiße Zitrone. Generell trinke ich deutlich mehr Tee und Wasser wenn ich krank bin. Bei den Suppen könnt Ihr ja beispielsweise auch zwischen Zwiebel- und Hühnersuppe oder eben Grießbrei variieren.
Ein zusätzliches Einreiben mit Eukalyptus-Salben und Inhalieren ist ebenfalls empfehlenswert, aber das wissen sicherlich die meisten von uns bereits.

Ich möchte an dieser Stelle auch betonen, dass mein Blogbeitrag den Besuch beim Arzt nicht ersetzen kann/soll.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und viel Spaß auf dem ein oder anderen Weihnachtsmarkt. Denkt daran, warme Getränke bekämpfen gewisse Viren und wer sich warm kleidet, wird auch eher weniger wahrscheinlich krank 🙂

 

Liebe Grüße

Eure franzi

Bin ich wirklich krank? Kann ich doch arbeiten?

Hallo Ihr Lieben!Heute melde ich mich mit eben genau dieser Frage „bin ich krank oder kann ich doch arbeiten?!“ zurück. Die kalte Jahreszeit hält langsam aber sicher Einzug und damit verbunden ist natürlich auch immer die ein oder andere Erkrankung. Doch wann bin ich eigentlich wirklich krank? Wann muss / sollte ich zuhause bleiben und lieber nicht arbeiten gehen?
Diese Fragen versuche ich im folgenden Beitrag zu beantworten:

Dieses süße Care-Paket habe ich vor 2-3 Jahren von meiner Schwester nach Leipzig geschickt bekommen (copyright by franzis-blogstory.blogspot.de)

Wie komme ich auf diese Frage?

Ich habe das Glück, dass ich eine geringe Disposition habe und daher selten krank bin. Natürlich hatte man in der Schulzeit häufig die weit verbreitete und hoch ansteckende Krankheit „chronische Unlust“, aber ansonsten wurde ich bisher immer verschont. Ich brauchte während dieser Zeit nur ein einziges Mal ein Attest, aber auch nur weil mir die Weisheitszähne entfernt wurden.
Leider kenne ich viele, die bei den kleinsten Anzeichen einer möglichen Erkrankung zuhause bleiben. Meiner Meinung nach ist dies einfach falsch und erst recht später den Arbeitskollegen gegenüber nicht gerecht. Man sollte sich zwar nicht unbedingt mit 40 Grad Fieber auf die Arbeit / in die Uni / Schule schleppen, aber nur wegen einem banalen Schnupfen zuhause bleiben ist auch keine Lösung. Zwischen einer wirklichen Erkrankung, bei der man physisch und psychisch einfach komplett ausgeschaltet ist, und einem Krankheitssymptom liegen Welten. Natürlich kann eins zum anderen führen und man sollte alles nicht immer auf die leichte Schulter nehmen.

 

Ab wann bin ich krank?

Um diese Frage zu beantworten, sollten wir zunächst wissen was Gesundheit bedeutet, denn laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist dies “[…] ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.” (WHO,New York,22.07.1946)
Somit wissen wir also, dass man demnach als krank gilt, sobald einer dieser Faktoren verändert ist. Wenn man sich an diese Definition hält, bin ich mir sicher, dass 90% der Bevölkerung jetzt die Hand heben würden, um zu zeigen, dass sie krank sind. Mal ganz ehrlich, man hat immer irgendetwas auf dem Herzen das einen beschäftigt oder kleine Wunden / Blessuren weil man irgendwo gegen läuft. Demnach ist man also nahezu immer krank und scheinbar nehmen einige diese Definition zu genau.

 

Wann bin ich wirklich krank und sollte lieber nicht arbeiten gehen?

Das ist die Frage aller Fragen, die auch ich mir schon einige Male selbst gestellt habe.
Ganz klar ist natürlich, dass Ihr nicht arbeiten oder in die Uni / Schule gehen könnt, wenn Ihr beispielsweise selbst im Krankenhaus liegt. Gleiches gilt für schwerwiegendere Erkrankungen, bei denen man sich wirklich kaum bewegen kann. Dazu zählt selbstverständlich auch der beliebte Norovirus, besser bekannt als Magen-Darm. Aber auch bei einer Grippe und je nach Ausprägungsgrad eines grippalen Infekts solltet Ihr besser in Eurem Bett verweilen.
Sobald Ihr Euch nicht mehr auf den Beinen halten könnt, Übelkeit, Kreislaufbeschwerden und / oder Fieber habt, solltet Ihr Euch lieber nicht zur Arbeit schleppen. Denn dies verschlimmert die Erkrankung und verzögert somit natürlich auch die Genesung. Auch bei akuten Schmerzen, sodass Ihr Euch beispielsweise krümmt und Euch schlecht ist – bleibt lieber zuhause! Je nachdem in welchen Bereichen Ihr tätig seid, solltet Ihr auch bei einer konventionellen Versorgung von Knochenbrüchen – also eingegipste Arme etc. oder das Laufen auf Krücken, nicht das Haus verlassen.

Meine flauschigen Mitbewohner (damals noch mit Flynn) leisten mir gerne Gesellschaft wenn ich krank mit meinem Tee auf dem Sofa liege (copyright by franzis-blogstory.blogspot.de)

Besuch beim Arzt oder der Notfallaufnahme?!

In meiner Ausbildung hatte ich einen 6-7 wöchigen Einsatz in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) unserer Klinik und habe dort auch das ein oder andere Krankheitsbild gesehen. Wie das Wort “NOTFALLaufnahme” schon sagt, sollten dort wirklich nur Patienten mit akuten Beschwerden hin. Dazu zählen natürlich Unfälle – beispielsweise im Verkehr, beim Sport oder auch auf der Arbeit – z.B. bei handwerklichen Berufen. Aber auch bei gewissen Krankheitssymptomen – beispielsweise Schmerzen im rechten Unterbauch als Hinweis einer Appendizitis (“Bilddarmaentzündung”) oder Angina pectoris (“Brustenge”) als Zeichen eines Herzinfarktes.

Viele kennen das Bild einer Notfallaufnahme. Ein volles Wartezimmer, lange Wartezeiten, nörgelde Patienten, Ärzte und Schwestern, die stets von links nach rechts, von Patient A zu Patient B rennen. Doch wie kommt es zu diesen Verzögerungen ?
Leider musste ich während meiner Zeit in der ZNA feststellen, dass einige erstmal in aller Ruhe ausschlafen, frühstücken und sich dann gemütlich gegen 10 in diese Einrichtung begeben. Meist haben sie nämlich genau dann urplötzlich irgendwelche Beschwerden. Im Nachhinhein stellt sich dann oftmals heraus, dass eben diese Patienten die Zeit für andere mit wirklichen Beschwerden vergeuden, nur um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhalten. Dadurch entstehen leider lange Wartezeiten und es kann sein, dass man vielleicht auch den ein oder anderen übersieht. Am Tag kommen und gehen meist rund 60 Patienten – viele mit Beschwerden, die auch ein Hausarzt behandeln könnte.

Das Prinzip einer Notaufnahme:

In der Zentralen Notaufnahme gibt es das sogenannte “Triage System”, das heißt, dass die einzelnen Patienten in gewisse farbliche Stufen unterteilt werden. Rot ist hierbei ein akuter Notfall, beispielsweise ein Verkehrsunfall, der direkt im Schockraum behandelt werden muss. Hierbei gibt es eine vitale Bedrohung und eine sofortige Behandlung ist daher notwendig.
Patienten mit der Einstufung gelb (manchmal gibt es auch noch eine Zwischenstufe orange) müssen ebenfalls direkt behandelt werden, da sie schwer verletzt / erkrankt sind. Sie haben einen venösen Zugang, werden mit EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung überwacht. Diese werden in regelmäßigen, engmaschigen Abständen notiert. Meist werden die Patienten auch noch von anderen Fachabteilungen extra untersucht, wie beispielsweise vom Neurologen. Unter diese Kategorie zählen auch Frakturen, die je nach Ausprägungsgrand konventionell oder operativ versorgt werden müssen.
Zu guter Letzt gibt es noch den grünen Status. Diese Patienten haben eigentlich nichts in der Notfallaufnahme zu suchen, da sie durchaus auch vom Hausarzt (wenn überhaupt eine ärtzliche Behandlung notwendig ist) versorgt werden können. Daher können sie auch am längsten warten und befinden sich im Wartezimmer. Hierzu zählen allerdings auch oftmals die sogenannten “BG-Unfälle”, also Unfälle, die z.B. auf dem Weg zur/von der Arbeit oder gar auf der Arbeit geschehen sind, es aber keine gravierenden Beschwerden gibt. Dies dient zur Absicherung und als Beweisgrundlage für eine mögliche Berufsunfähigkeit.

Oftmals hört man auch von den Ärtzen und Schwestern, dass man nichts in der Notfallaufnahme zu suchen hat, weil man z.B. seit zwei Tagen Schmerzen in der Schulter hat. Dieser Aussage stimme ich teilweise zu, denn ein Besuch in der ZNA ist wirklich nur dann notwendig, wenn man so starke Beschwerden hat, dass diese einfach nicht mehr auszuhalten sind. Wer also längere Zeit seine Schmerzen ohne Probleme ertragen kann gehört nicht in die Notfallaufnahme, sondern zu seinem Hausarzt, der dann gegebenfalls eine Überweisung an einen Kollegen aus der benötigten Fachabteilung schreibt.
Bei Magen-Darm Beschwerden solltet Ihr beispielsweise auch zunächst den Hausarzt aufsuchen, damit dieser ein Attest für die nächsten Tage aushändigt und man sich dann auskurieren kann. Wenn Ihr jedoch schon unter so einem enormen Flüssigkeitsdefizit leidet, sodass Ihr desorientiert seid, Schwindel und weitere Symptome auftreten, solltet Ihr Euch zwingend in die Notfallaufnahme begeben. Dies gilt natürlich auch für Frakturen. Bei Verdacht auf Prellungen, Zerrungen etc. reicht es auch aus, wenn Ihr einen Orthopäden aufsucht. Hierfür benötigt Ihr aber manchmal eine Überweisung vom Hausarzt.

Wann kann ich doch arbeiten gehen?

Das hängt unter anderem auch von Eurem Arbeitsfeld ab. Wenn Euch im OP z.B. permanent die Nase läuft – also wie ein richtiger Wasserfall und einfach nichts dagegen helfen will, solltet Ihr beispielsweise nicht arbeiten gehen. Wenn Ihr dagegen als Informatiker tätig seid, ist es eher möglich so zu arbeiten, wenngleich es auch nicht sonderlich angenehm ist. Das Gleiche gilt, wie bereits erwähnt, für die Versorgung von Frakturen, Bänderrissen und ähnlichen Beschwerden. Bei solchen “Erkrankungen” könntet Ihr allerdings nach einer Versetzung oder anderen Tätigkeiten fragen – im OP ist dies z.B. das Schreiben von OP-Standards oder sonstige administrative Aufgaben.

Mit Husten und Heiserkeit könnt Ihr so gut wie immer arbeiten gehen, allerdings ist es in einem pädagogischen Beruf oder auch anderen Bereichen, wo Ihr aktiv mit anderen reden müsst, nicht besonders optimal. Ihr könnt ja beispielsweise keinen Bausparvertrag verkaufen, wenn Ihr keine Stimme habt – alles aufzuschreiben, stelle ich mir zumindest sehr problematisch vor 😛

Aktuell habe ich beispielsweise auch starken Reizhusten und kann Euch daher sagen, dass es damit im OP auch nicht vorteilhaft ist. Dadurch schlafe ich nachts nicht wirklich und während man z.B. gerade bei einer neurologischen OP assistiert und dann hustet, besteht die Gefahr, dass Ihr (in diesem Fall) das Mikroskop bewegt oder gar irgendetwas im OP-Gebiet verletzt. Glücklicherweise habe ich einige nette Kollegen, die mich sehr schonen – das bedeutet, dass diese den ganzen Tag instrumentieren und ich eben nur den unsterilen Dienst mache. Dadurch kann ich zwischendurch bei Bedarf auch etwas trinken oder Hustenstillendes nehmen kann. Besser wäre es bestimmt, wenn ich konsequent im Bett bleiben würde, um mich richtig auszukurieren.

Dies ist unter anderem auch der Grund für diesen Post. Für mich ist ein Husten, selbst so stark und unangenehm wie ich Ihn aktuell habe, einfach kein Grund um zuhause zu bleiben. Ich bin aber auch generell jemand, der sich lieber krank zur Arbeit schleppt und, wenn es denn dann wirklich nicht mehr geht, nach einer gewissen Zeit dann heim geht. Letztes Jahr wurde ich das erste mal vom Arzt krank geschrieben, was mich persönlich einfach überfordert hat. Bis dahin (mit Ausnahme der Weisheitszähne) war ich nie länger als zwei Tage krank.

Ich empfinde es einfach als unkollegial, wenn man sich wegen wirklich banalen Erkältungserscheinungen eine Woche vom Arzt des Vertrauens krank schreiben lässt. Leider gibt es viele Ärzte, die auf Anforderung direkt einen “Gelben“ schreiben und natürlich auch viele, die dies gekonnt ausnutzen.

Habt Ihr Euch auch schon öfter diese Fragen gestellt? Wie seht Ihr es, wann bleibt Ihr wirklich zuhause wenn Ihr krank seid?

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und ein schönes, restliches Wochenende!
Für alle die gerade krank sein sollten: Gute Besserung 😉

Liebe Grüße

Eure franzi!

Ausbildung zur OTA – Lernbereiche und Unterrichtsfächer

Hallo Ihr Lieben!
Nachdem ich in meinen letzten Posts über meinen Urlaub in London ausgiebig berichtet habe, möchte ich mich nun, wie versprochen, wieder mit dem Hauptthema meines Blogs zurückmelden.
Da ich Euch zuletzt über meine Erfahrungen im Arbeitsalltag während der drei Lehrjahre berichtet habe, werde ich heute an dieser Stelle mit der Theorie hier anknüpfen.
 

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