Ausbildung zur OTA – Lagerung im OP

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Operationsspezifische Lagerung

Da es eine große Spannbreite an Operationen gibt, gibt es demzufolge auch ein großes Spektrum an unterschiedlichen Lagerungen von Patienten. Grundsätzlich gilt bei jeder Lagerung: Gut polstern um Druckstellen – sogenannte Dekubiti – und Schädigungen der Nerven zu vermeiden. Alles zum Thema Lagerung muss auch in der Dokumentation festgehalten werden. So fällt nämlich die Schuldzuweisung bei etwaigen Schädigungen nicht auf Euch zurück. Ist hingegen ein Standard hinterlegt, so reicht es wenn lediglich die Abweichungen von diesem dokumentiert sind.

Der folgende Post dient als grober Überblick zu den vielen verschienden und vorallem unterschiedlichen Lagerungen. Ich habe versucht sie etwas zu sortieren, damit es für Euch etwas verständlicher ist. Der Beitrag bezieht sich hauptsächlich auf Lagerungen im OP. Natürlich gibt es auf Station oder in der Notfallmedizin noch zahlreiche weitere Lagerungen wie zum Beispiel die Stabile Seitenlage.

Achtung! Dieser Beitrag enthält viele Fachbegriffe! Durch die Gewohnheit kann es sein, dass ich nicht daran denke jeden einzelnen Begriff genauer zu erklären. Falls Ihr etwas nicht verstehen solltet könnt Ihr mir gerne in den Kommentaren Fragen dazu stellen 😉

Lagerung – auch ein Begriff im Alltag?

Wer kennt es nicht selbst: man liegt in seinem Bett oder auf dem Sofa die ein oder andere Stunde permanent in der selben Position und bewegt sich keinen Meter. Irgendwann schmerzt dann einfach die Ferse, das Steißbein, es kribbelt im Gesäß und an weiteren Stellen. Dies sind die ersten Anzeichen von einem sogenannten Lagerungsschaden zwecks mangelnder Polsterung und somit auch mangelnder Durchblutung der jeweiligen Bereiche.

Begutachtet man nun die schmerzenden Stellen, so sieht man beispielsweise das Muster von der Kleidung oder dem untergrund auf dem man sich befand (beispielsweise der Abdruck von Rattanmöbeln). Ebenfalls sind die betroffenen Bereiche leicht rötlich verfärbt und dies tritt schon bereits nach kurzer Zeit ein.

Der Vergleich aus dem Alltag übertragen auf den OP

Und nun stellt Euch vor die Patienten liegen mehrere Stunden immer in ein und der selben Position. Wer da nicht genau aufpasst und richtig polstert kann gravierende Schäden für den Patienten verursachen. Zu harte oder falsch platzierte Kissen oder Rollen führen jedoch zu Kompressionen und somit auch zu Schädigungen.

Generell kann man sich auch merken, dass alle Gelenke leicht angewinkelt gelagert werden müssen und man sich niemals auf dem Patienten abstützen darf. Gerade die Assistenten und unerfahrene Studenten kommen bei langen Operationen gerne mal in Versuchung sich auf dem Patieten abzustützen.

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So sieht ein ganz normaler OP-Tisch der Firma Maquet bei uns aus. Kopf und Beinteil sind individuell bewegbar und die Beinteile kann man je nach OP entfernen.

Es gibt insgesamt sechs Hauptlagerungen:

  • Rückenlage
  • Bauchlage
  • Beach-Chair Lagerung
  • Seitenlage
  • Steinschnittlage
  • Extensionslage

Dadurch, dass es in der Medizin viele verschiedene Fachabteilungen gibt und die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten oftmals große Herausforderungen bei den Operativen Zugängen darstellen, ist jede einzelne Lagerung unterschiedlich modifiziert.

Bei fast allen Lagerungen gibt es folgende Hilfsmittel:

  • Kopfkissen/ -ringe
  • Gelkissen, -rollen, -matten
  • Armstützen bzw. -halter
  • Fixierungen
  • desweiteren gehören zur Standardausstattung noch der Anästhesiebügel und das Ulmer Rad (eine Vorrichtung um den Schlauch vom Narkosegerät und dem Patienten zu fixieren)

Die Fixierung des Patienten durch Gurte ist neben der Polsterung mit das Wichtigste beim Thema Lagerung. Es gibt nichts schlimmeres als ein Patient, der vom OP-Tisch fällt, weil er nicht ordnungsgemäß fixiert ist. Keine Sorge, das kommt in der Regel nicht vor! Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, dass der Patient unruhig wird wenn er aus der Narkose erwacht. Ist dieser dann nicht an den Beinen mit einem Gurt fixiert, kann er vom schmalen Tisch fallen und sich schlimme Verletzungen zuziehen.


Die wohl bekannteste Lagerung ist die Rückenlage:

Ich denke diese Lagerung muss ich nicht genauer erklären. Der Patient liegt hierbei mit dem Rücken auf dem OP-Tisch. Der Kopf ist durch ein entsprechendes Kissen gepolstert und die Arme sind je nach OP auf den Armschienen gepolstert ausgelagert oder an den Körper angelagert. Die Beine sind durch spezielle Knierollen etwas oberhalb der Kniekehle gepolstert und mit einem Gurt fixiert. Die Fersen sind ebenfalls durch ein Kissen gepolstert.

Die meisten Operationen finden in der Rückenlage statt, wenn auch hier und da etwas modifiziert. So erfolgen in dieser Position abdominelle (Operationen am Bauch) Eingriffe, sowie an der Brust, Hand, aber auch an den Beinen. Ebenfalls finden die meisten Hirn-Operationen in der Rückenlage statt.

Hinweis!

Wenn die Arme ausgelagert werden, ist eine Abduktion (Abspreizung) über 90 Grad zu vermeiden. Andernfalls wird dabei sonst der Plexus brachialis gezerrt. Dies führt zu Lähmungen und Sensibilitätsverlusten, sowie Funktionsausfällen im betroffenen Arm. Diese Regel gilt für alle Lagerungen bei denen die Arme ausgelagert sind!

Dekubitusgefährdete Stellen bei der Rückenlage:

  • Hinterkopf
  • Schulterblätter
  • Kreuz-/ und Steißbein
  • Dornfortsatz
  • Ellenbogen
  • Ferse

Weitere Varianten der Rückenlage:

– Trendelenburg Lagerung

Bild 1: Anti-Trendelenburglagerung, Bild 2: Rückenlage, Bild 3: Beach-Chair Lage, Bild 4: Trendelenburglage
Bild 1: Anti-Trendelenburglagerung, Bild 2: Rückenlage, Bild 3: Beach-Chair Lage, Bild 4: Trendelenburglage Quelle: https://www.nordiska.de/op-vakuum-matratze-fuer-op-in-rueckenlage-steinschnittlage-trendelenburglage.html Stand 10.10.2018

Die Trendelenburg Lagerung, Kopftief- oder auch Beckenhochlagerung wird bei Operationen im Unterbauchbereich und im kleinen Becken angewandt. So beispielsweise bei Eingriffen an den weiblichen Geschlechtsorgangen, Harnblase, After. Der Patient wird hierbei durch den OP-Tisch mit dem Kopf nach unten geneigt, sodass dieser die tiefste Stelle und die Zehen die höchste Stelle darstellen.

Durch die Neigung des Tisches ist es wichtig, dass der Patient mit einem Gurt fixiert ist, da sonst ein verrutschen möglich ist. Gibt es intraoperativ Komplikationen und der Blutdruck fällt ab, wird der Patient ebenfalls so gelagert, da man diesem Problem so ohne Medikamentengabe entgegen wirken kann.

– Anti-Trendelenburg Lagerung

Die Anti-Trendelenburg Lagerung ist demzufolge genau das Gegenteil. Sie ist hilfreich bei Eingriffen im Oberbauchbereich wie beispielsweise an Leber, Zwerchfell oder dem Magen. Ist der Blutdruck während der Operation plötzlich viel zu hoch kann man dies durch die Kopfhoch Lagerung wieder ausgleichen.

– Struma Lagerung

Eine Struma ist eine vergrößerte Schilddrüse, genauer gehe ich aber in einem späteren Post darauf ein. Die Entfernung der Schilddrüse erfolgt in Rückenlage mit leicht rekliniertem (überstrecktem) Kopf. Das normale Kopfkissen wird hierbei durch ein rundes Kissen ersetzt oder aber das Kopfteil am OP-Tisch wird leicht nach unten geneigt. Der Rest ist genau so wie bei der normalen Rückenlage.

Die Bauchlagerung

Diese Lagerung ist besonders anspruchsvoll, da man diese sehr schlecht korrigieren kann. Sie ist erfoderlich für Eingriffe am Rücken wie beispielsweise der Wirbelsäule, ebenfalls im Glutealbereich (Gesäßbereich), aber auch bei Hirnoperationen im Hinterkopfbereich.

Vorgehen bei der Bauchlage:

Hierfür wird der Patient immer zunächst auf einen neutralen Tisch gelagert. Der Anästhesist kann ihn schlecht in die Narkose versetzen, wenn dieser bereits auf dem Bauch liegt. Im OP-Saal steht bereits ein anderer Tisch bereit, der mit speziellen Kissen im Bereich des Schultergürtels und des Beckens, sowie einem speziellen Kopfkissen und Polstern unter den Beinen ausgestattet ist. Wahlweise gibt es auch sogenannte Rahmen, wie beispielsweise den Wilson-Frame, wobei die Wirbelsäule unter anderem für Eingriffe an der Bandscheibe, besonders zum Vorschein kommt.

Je nach Operationsgebiet sind die Arme des Patienten nach vorne auf gepolsterten Armschienen gelagert. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Nervus ulnaris, da er in dieser Position besonders anfällig ist. Die Arme können aber auch gepolstert seitlich am Körper angelagert werden.

Hier seht Ihr eine Bauchlage mit Wilsonframe - typisch für Bandscheibenoperationen in der Neurochirurgie.
Hier seht Ihr eine Bauchlage mit Wilsonframe – typisch für Bandscheibenoperationen in der Neurochirurgie. Quelle: https://www.trumpfmedical.com/de/produkte/op-tische/patientenlagerungszubehor/neurochirurgie/

Dekubitusgefährdete Stellen in der Bauchlage:

  • Stirn
  • Jochbein
  • Brust und Brustbein
  • Ellenbogen
  • Becken
  • Knie
  • Zehen

Weitere Varianten der Bauchlage:

– Jackknife Lagerung

Sie ist auch bekannt unter der Klappmesser-Lagerung, da der Patient wie ein Klappmesser “geknickt” ist. Durch diese Speziallagerung sind proktologische Eingriffe, aber auch Lappenplastiken in der Plastischen Chirurgie. Dies ist beispielsweise bei Defekten in der Glutealmuskulatur möglich. Der Patient muss hierfür mit der Hüfte genau am Beugepunkt des OP-Tisches liegen, damit ein “aufklappen” möglich ist.

– Concord Lagerung

Diese Lagerung findet sich häufig in der Neurochirugie wieder, bei Eingriffen am Hinterkopf und des Atlasbogens. Der Patient liegt hierfür zunächst ganz normal in der Bauchlage. Anschließend wird der Oberkörper hierbei leicht hoch gelagert. Der Kopf wird in der sogenannten Mayfield-Klemme leicht nach unten geneigt eingespannt, damit ein verrutschen nicht möglich ist. Die Arme sind hierbei seitlich an den Patienten angelagert.

Die Steinschnittlagerung

Welche Frau kennt diese Lagerung nicht? Ja bei jedem Frauenarztbesuch befinden wir uns in dieser Position, damit sich der Gynäkologe einen besseren Überblick verschaffen kann. Daher ist es nahezu logisch, dass diese Lagerung zum größten Teil auch in der Gynäkologie zu finden ist. Allerdings werden auch einige Patienten beispielsweise bei Allgemeinchirurgischen Eingriffen so gelagert.

Vorgehen bei der Steinschnittlagerung:

Hierbei liegt der Patient auf dem Rücken, das Gesäß schließt mit der Tischkante ab und seine Beine sind um ca.90 Grad in den Hüften gebeugt, die Knie abgewinkelt. Die Oberschenkel sind so gelagert, dass sie in Verlängerung des Körpers liegen. Die Unterschenkel befinden sich in den sogenannten „Göpelbeinstützen“ leicht abgespreizt. Bei uns gibt es zu diesen Beinstützen auch noch besonders gepolsterte Stiefelchen, sogenannte “Banana-Boots”. Die Arme werden je nach belieben und OP-Art ausgelagert oder angelagert. Bei uns wird beispielsweise bei Sigmaresektionen der rechte Arm gepolstert angelagert und der linke auf einer Armstütze ausgelagert.

Beide Beinstützenvarianten werden mithilfe von Kloben an den OP-Tisch angebracht, sodass man diese manuell oder via Fernbedienung verstellen kann. So ist beispielsweise ein heben oder senken der Beine möglich. Werden die Beine weiter hochgestellt, so ragt das Gesäß etwas über das Tischende hinaus, was unter anderem bei prokotlogischen Eingriffen von Bedarf ist.

Dekubitusgefährdete Stellen und mögliche Lagerungsschäden:

  • Läsionen des Nervus femoralis oder Nervus peronaeus (durch hochlagern der Beine)
  • Kompartmentsyndrom der Unterschenkel
  • Hinterkopf
  • Schulterblätter
  • Ellenbogen
  • Dornfortsatz
  • Steißbein

Die Seitenlage

Hierbei liegt der Patient während der OP entweder auf der rechten oder linken Seite. Die Seitenlage ähnelt sehr der Position eines Seitenschläfers zuhause im eigenen Bettchen. Manchmal wacht man hierbei zum Beispiel auch auf, weil der Arm auf dem man auf der Seite liegt wie taub ist und kribbelt. Dies ist ein erstes Anzeichen eines beginnden Lagerungsschadens . Wir können uns hierbei einfach auf die andere Seite drehen. Der Patient leider nicht.

Die Seitenlage ist erforderlich für Eingriffe in der Thoraxchirurgie, aber auch Unfallchirurgie, Urologie oder auch Allgemeinchirurgie.

Vorgehen bei der Seitenlage:

Der Patient wird hierbei auf dem OP-Tisch zunächst an die Tischkante gezogen und gemeinsam mit den Kollegen der Chirurgie, Anästhesie und OP-Pflege auf die jeweilige Seite gedreht. Jeweils eine Seitenstütze ist auf der Bauchseite in Beckenhöhe und eine auf der Rückenseite etwas unterhalb des Gesäß angebracht. Das unten liegende Bein und vorallem dessen Knöchel werden von unten und von “oben” gepolstert, da sonst das oben liegende Bein zu Druckgeschwüren und tiefergehenden Schädigungen führen kann.

Der untere Arm ist ganz normal auf einer gepolsterten Armschiene ausgelagert und fixiert. Je nach Lagerungsmittel gibt es auch spezielle Kissen, die eine extra Aussparung für den Arm haben. Der Arm, der nun oben liegt wird über dem Kopf des Patienten in einer gepolsterten Göpelbeinschale gelagert und fixiert.

Der Kopf des Patienten wird in einem speziellen Kopfkissen oder auch -ring mit seiticher Aussparung gelagert. Die Halswirbelsäule liegt gerade, so dass sie eine Linie mit der Brustwirbelsäule bildet.

Aktuell etabliert sich die sogenannte Vakuummatratze für diese Lagerung. Der Patient kann durch diese besonders stabil gelagert werden. Die Matratze ist vergleichbar mit einem Sitzsack, da sie sich der Lage des Patienten haargenau anpasst. Durch das entstehende Vakuum wird sie ganz hart und verhindert so eine Positionsveränderung. Meist entfällt durch diese Matte auch die Notwendigkeit von Seitenstützen.

Dekubitusgefährdete Stellen:

  • Ohr
  • Jochbein
  • Schulter
  • Knöchel
  • Handgelenk
  • Darmbeinkante

Die Beach-Chair Lagerung

Wie der Name schon sagt, sitzt der Patient hierbei wie in einem Liegestuhl am Strand. Sie ist aber unter anderem auch als”Halbsitzende Lagerung” bekannt. In vielen Fachbereichen ist die Beach-Chair Lagerung vertreten. Sie reicht von der Unfallchirurgie/ Orthopädie über die Gynäkologie, Plastische Chirurgie bis hin zur Ophthalmologie ( “Augenheilkunde”).

Bei Eingriffen an der Schulter, Brust oder auch der Schilddrüse werden die Patienten meistens von der Rückelage aus in die Halbsitzende Position gebracht. Dies schafft man durch die dementsprechende Bedienung des OP-Tisches. In der Opthalmologie ist es auch möglich, dass der Patient bereits narkotisiert in dieser Lagerung in den Saal gefahren wird.

Vorgehen bei der Beach-Chair Lagerung:

Wie eben bereits erwähnt befindet sich der Patient in der Regel zunächst in normaler Rückenlage. Gemeinsam mit den anwesenden Kollegen wird dieser dann etwas weiter in Kopfrichtung gezogen, sodass man seinen Kopf in die Kopfhalterung lagern und fixieren kann. Nach und nach wird der Tisch nun in eine Beach-Chair Position gebracht durch die Steuerung über die Fernbedienung. Die Arme sind je nach Art der OP ausgelagert oder gepolstert angelagert.

Auch hier findet sich die, zuvor bereits bei der Seitenlage erwähnten, Vakuummatte wieder. Denn auch hier lässt sich diese Matte ideal an den Patienten anpassen, sodass dieser ideal gelagert ist und ein Verrutschen vemieden wird. Eine Gurtfixierung ist hierbei dennoch erforderlich!

Gibt es keine Vakuummatratze befinden sich unter den Beinen Gelrollen und Kissen damit der Patient nicht nach unten rutscht. Hierfür könnte man ein Auto, welches im Hang geparkt ist als Vergleich ziehen. Bei diesem liegen manchmal auch Keile hinter den Reifen, damit ein Wegrollen nicht stattfindet. Zudem befindet sich sowohl um die Brust, als auch über den Oberschenkeln jeweils ein Gurt zur Fixierung.

Bei Schultereingriffen wird auf der zu operierenden Seite eine Ecke des OP-Tisches entfernt, da diese sonst im Weg wäre und den Zugang erschweren würde. Die Vakuummatten haben hierfür ebenfalls entsprechende Aussparungen.


Dekubitusgefährdete Stellen:

  • Ellenbogen
  • Hinterkopf
  • Ferse
  • Sitzbeinhöcker
  • Fußballen
  • Schulterblätter

Kommen wir nun zu der letzten Lagerung, die in dieser Aufzählung definitiv nicht fehlen darf. Sie ist sehr speziell, anspruchsvoll und nimmt mit am meisten Zeit in Aufwand.

Die Extensionslage:

Die Extensionslage ist eine Kombination aus Rückenlage und Steinschnittlage. Sie ist indiziert bei Frakturversorgungen im Bereich des Hüftgelenks oder des Oberschenkels. Der Patient ist hierbei in einer abgewandelten Art der Rückenlage, seine Beine sind jedoch komplett unterschiedlich gelagert.

Vorgehen bei der Extensionslage:

Der Patient wird zunächst auf dem sogenannten Extensionstisch mit zwei ganz normalen Beinteilen – wie bei der normalen Rückenlage in den OP gefahren. Sobald die Narkose sitzt werden die Beine nun wie gewünscht gelagert und die “Standardbeinteile” entfernt.

Die Extensionslage zusätzlich mit einer Seitenstütze in Höhe des Brustkorbes. Der Fuß in der Extension ist meist noch mit Watte zusätzlich gepolstert.
Die Extensionslage zusätzlich mit einer Seitenstütze in Höhe des Brustkorbes. Der Fuß in der Extension ist meist noch mit Watte zusätzlich gepolstert. Quelle: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-41728-3_4 Stand 10.10.2018

Das frakturierte Bein ist “frei schwebend” gelagert. Das gesunde Bein wird in einer Göpelstütze ähnlich wie bei der Steinschnittlage mit hochgelagerten Beinen ausgelagert. An dem OP-Tisch befindet sich auf der zu operierenden Seite ein langer “Balken”, mit einem Kloben an dessen Ende.

In der Mitte des Tisches auf Höhe der Genitale befindet sich ein mit Watte umwickelter Gegenzugstab. Dieser verhindert, dass der Patient weiter als nötig gezogen wird. Am Kloben ist eine Vorrichtung angebracht, woran der Fuß gepolstert, beispielsweise in einem speziellen Stiefel, befestigt ist.

Durch diese Zugvorrichtung kann man das kaputte, hängende Bein reponieren. Dies bedeutet, dass die Bruchfragmente wieder so gestellt werden, sodass sie wieder physiologisch stehen. So wird das Einbringen des jeweiligen Osteosynthesematerials, wie zum Beispiel eines Titanstabs (Marknagel) ermöglicht. Die Fraktur ist somit von innen geschient und kann ausheilen.

Der Arm auf der pathologischen OP-Seite ist mit einer speziellen Manschette gepolstert an den Anästhesiebügel aufgehängt und fixiert. Hat man diese Manschetten nicht zur Hand kann man den Arm auch einfach mit Watte oder Tüchern polstern und durch Binden/ Wickeln am Bügel fixieren. Der Arm auf der gesunden Seite ist ganz normal auf einer gepolsterten Armschiene ausgelagert und fixiert. Aufgrund des Zugangs ist eine Gurtfixierung hier nicht möglich.

So das reicht nun aber auch. Es gibt noch so viel detaillierteres zu den jeweiligen Lagerungen zu sagen beziehungsweise zu schreiben. Mein Blog soll zwar zum aufklären dienen, aber manches ist einfach viel zu speziell und Ihr sollt ja schließlich auch noch in der Schule etwas lernen 😉

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche und hoffe, dass dieser Beitrag einigermaßen verständlich ist. Falls dem nicht so ist schreibt mit doch gerne Eure Fragen! Ich versuche diese selbstverständlich wie immer zeitnah zu beantworten!

Liebe Grüße, Eure franzi 🙂

Ausbildung zur OTA – Aufgaben der Operationstechnischen Assistenz

Hallo Ihr Lieben!
In einem meiner letzten Beiträge habe ich Euch bereits von den einzelnen Lernbereichen und grob deren Inhalte berichtet. Heute möchte ich dies noch mal genauer vertiefen, damit sich der ein oder andere besser auf die Ausbildung im OP vorbereiten kann – oder auch schon für anstehende Prüfungen. Dieser Post enthält einige spezifische Fachbegriffe, bei Fragen hierzu stehe ich gerne zur Verfügung. Kommen wir nun zu den Aufgaben einer OP-Pflegekraft.
In den ersten Wochen lernt Ihr die wichtigsten Aufgaben Eures neuen Berufes. Sicherlich kommt Euch einiges schon bekannt vor, da Ihr Euch selbstverständlich ausführlich informiert habt. Daher beginnen wir nun mit den Grundlagen einer Operationstechnischen Assistenz. Da diese natürlich einige Punkte umfasst, werde ich dieses Thema in mehrere Posts splitten.
Dieses Bild ist während meiner Ausbildung in der Berufsschule entstanden. Zu sehen ist ein Einwegtrokar für Laparoskopische (Minimalinvasive Eingriffe mit einer Kamera z.B. im Bauchraum) Operationen. (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)


Präoperativ (“vor der OP”):

Dies bedeutet, dass Ihr vor der OP die benötigten Materialien wie zum Beispiel die Abdeckung, Siebe, Verbandsmaterial, Nahtmaterial und vieles mehr bereit stellt. Diese müsst Ihr dann ebenfalls auf deren Sterilität kontrollieren und steril Eurem instrumentierenden Kollegen anreichen.

Ihr seid aber auch verantwortlich für die sichere Identifikation des Patienten wenn Ihr diesen beispielsweise in der OP-Schleuse entgegennehmt und beim Umlagern vom Krankenbett auf den OP-Tisch helft. Bevor die eigentliche OP starten kann, müsst Ihr den Patienten auch ordnungsgemäß mit Hilfe der Chirurgen und der Anästhesie lagern. Dabei müssen alle Beteiligten also darauf achten, dass die Privatsphäre des Patienten gewahrt wird, alle potentiellen Stellen für Lagerungsschäden ordentlich gepolstert sind und beispielsweise die Arme nicht überstreckt werden.

Da während den Operationen Blutungen mit elektrischen Geräten koaguliert (mittels Strom und Hitze werden hierbei kleine Blutungen verödet – ähnlich wie bei einem Steak auf einem Elektrogrill) werden, muss auch einiges dazu beachtet werden. So benötigt man bei der Verwendung von Monopolar eine Neutralelektrode, damit der Strom wieder aus dem Körper herausgeleitet werden kann. Diese Elektrode muss vor der OP auf den Patienten geklebt werden, da dies später schwieriger ist, wenn das OP-Gebiet bereits abgedeckt ist.

Mit “abgedeckt” meint man die sterilen Tücher, die auf den Patienten gelegt oder geklebt werden, damit man eine gewisse Transparenz und Distanz zu dem Patienten erhält. Sie sorgen aber auch dafür, dass die Sterilität während einer Operation gewahrt werden kann und man sich nur auf das jeweilige OP-Gebiet konzentriert. Je mehr Fläche man hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass etwas unsteril wird. So wird beispielsweise bei einem Eingriff am Fuß nicht das ganze Bein freigelassen, sondern wirklich nur bis ca. zur Hälfte der Wade. Alles andere wird dann mit sterilen Tüchern zugedeckt.

Ab dem Zeitpunkt, wo Ihr den Patienten entgegennehmt, seid Ihr bereits für die Dokumentation verantwortlich – dieses Thema wird Euch während der gesamten Ausbildung begleiten, denn eine vollständige Dokumentation ist das A und O! Es ist mit eine der wichtigsten Aufgaben im OP. Ihr seid während der OP als Springer die Person, die hauptsächlich den Ablauf schriftlich festhaltet.

Intraoperativ (“während der OP”):

In dieser Phase seid Ihr dafür zuständig, dass das operierende Team ohne große Verzögerungen alle zusätzlich benötigten Materialien erhält. Dies umfasst beispielsweise weitere Nähte, benötigte Siebe wenn Ihr z.B. von einem Laparoskopischen Eingriff (z.B. ein Eingriff mit einer Kamera in den Bauchraum) auf einen konventionellen umsteigt oder sich die Lagerung OP-bedingt verändern muss – da die Chirurgen schlecht abtreten können um dies selbst zu machen, seid Ihr hierfür unter anderem verantwortlich. Es ist gehört als zu Euren Aufgaben, dass dem reibungslosen Ablauf nichts im Weg steht.

Ihr müsst während der OP aber auch den Patienten genau beobachten, so ist ein frühzeitiges Erkennen eines Nachlassens der Narkose gewährleistet. Wie eben bereits erwähnt ist auch hier die Dokumentation besonders wichtig. So müsst Ihr beispielsweise die Schnitt-Naht-Zeiten festhalten, wann der Patient in die jeweilige Lagerung gebracht wurde und selbstverständlich wer alles bei der OP dabei ist. Aber auch die Materialien und Verbrauchgüter müssen notiert werden. Dies ist jedoch von Klinik zu Klinik unterschiedlich – in meiner aktuellen Klinik wird akribisch jedes einzelne Sterilgut – von den OP-Sets und Handschuhen über Lampengriffen bis hin zu den jeweiligen Nähten vermerkt. In meiner alten Klinik wurden beispielsweise nur die Materialien für die Zählkontrolle, Siebe und natürlich die Implantate eingegeben.

Hugo Giovanni – das Skelett aus meiner Berufsschule, oftmals sehr gut geschützt eingekleidet. (copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de)

Während der OP wird auch oftmals das ein oder andere Präparat (z.B. Gewebeproben oder Tumore) entnommen. Bei Tumoroperationen, die mit Lyphknotenentfernungen kombiniert sind, kommen so schnell um die 6 (oder mehr) Präparate zusammen. Da sich die Chirurgen während der OP auf deren reibungslosen Ablauf konzentrieren müssen, können sich diese die jeweiligen Bezeichnungen nicht unbedingt behalten. Daher seid Ihr dafür verantwortlich, dass die Präparate richtig nummeriert und bezeichnet sind. Somit kann eine Verwechslung ausgeschlossen werden.

Postoperative (“nach der OP”) Aufgaben:

Dies ist gleichzusetzen mit dem Ende der OP, denn hier helft Ihr nachdem die Naht beendet wurde bei den Verbänden – so bereitet Ihr beispielsweise eine Gipsschiene bei Operationen am Unterarm vor, entlagert den Patienten (er wird wieder in die “normale” Liegeposition gebracht) und sorgt auch hier wieder dafür, dass dessen Privatsphäre gewahrt wird und er beispielsweise nicht komplett nackt wie auf dem Präsentierteller liegt. Gemeinsam mit Eurem sterilen Kollegen entsorgt Ihr alle benötigten Verbrauchsgüter, bringt unter anderem die Siebe in die Entsorgung und räumt spitze Gegenstände wie Nadeln und Skalpellklingen in die dafür vorgesehenen Behälter.

Während aller drei Phasen müsst Ihr immer bedenken, dass der Patient immer im Vordergrund steht und alles zu seinem Wohl ist. Auch ist während dieser Zeiträume immer die Dokumentation besonders wichtig und die Zählkontrolle findet in jeder dieser Phasen statt. So zählt Ihr beispielsweise unter der Vier-Augen-Kontrolle vor der OP mit Eurem Kollegen alle Tupfer, Bauchtücher, Kompressen etc., währenddessen z.B. wenn eine Pausenablöse stattfindet oder weitere Materialien angereicht werden müssen, und zu guter Letzt bevor die Operateure mit dem Zunähen beginnen. So gewährleistet Ihr nämlich, dass kein Tupfer o.ä. im OP-Situs (OP-Gebiet) verbleibt und später zu Beschwerden führt.

Auf die Themen Dokumentation, Lagerung, Koagulation, Abdeckung und Präparate werde ich in späteren Posts noch einmal genauer eingehen.

Übrigens: Es gehört eigentlich nicht zu Euren Aufgaben während der OP die Telefone der Chirurgen zu betätigen. Es ist eine freundliche Geste aber eben nicht eine der Aufgaben des OP Personals.

Das war es von mir fürs Erste zu Aufgaben. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Ihr mir ein kleines Feedback hinterlasst, ob es für Euch so verständlich ist oder gar teilweise zu detailliert.
Ansonsten sehen wir uns bei meinem nächsten Post wieder! Bei weiteren Fragen könnt Ihr diese selbstverständlich auch in die Kommentare schreiben. Ich versuche diese möglichst schnell zu beantworten.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende!

Liebste Grüße, Eure franzi 🙂

* Die Bilder wurden von Kollegen während der Ausbildung gemacht.

Operationstechnische Assistenz – mein Beruf

 (copyright by https://ota-franzi.de)

Hallo Ihr Lieben!

Heute kommt mal ein ganz anderer Post, und zwar möchte ich eine neue Rubrik auf meinem Blog eröffnen:
Auf meinem YouTube Kanal (jetzt franzis Stories) habe ich letztes Jahr ein Video zu meiner Ausbildung hochgeladen. Da jetzt aber immer noch viele Fragen gestellt werden und es einfach auch noch viele gibt, die meinen Beruf gar nicht kennen oder sich auch einfach nicht vorstellen können was man da macht und was man erlebt, werde ich Euch ab jetzt unter dieser Rubrik immer etwas Neues berichten oder Fragen beantworten.

(https://www.youtube.com/channel/UC0lOjYoSzf_9BPNiFuA92Aw)

Was bedeutet OTA?

Diese Abkürzung bedeutet ausgeschrieben Operationstechnische Assistenz und ist im Prinzip das Gleiche wie die OP-Schwester, aber eben nicht das Selbe 😛
Die Ausbildung einer OP-Schwester dauert mit 7 Jahren deutlich länger als meine, wir haben aber ähnliche Aufgaben wie z.B. Assistieren bei Operationen, Bereitstellen der benötigten Materialien und Geräte für Operationen, Betreuen der Patienten vor, während und zum Teil auch nach der OP.

Die Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist überwiegend praxisorientiert. Sie umfasst ca. 3000 Praxisstunden und 1600 Theoriestunden – unterteilt in 4 Lernbereiche.
Im Rahmen der Ausbildung bekommt Ihr Einblicke in alle Fachabteilungen, sowie Funktionsbereiche wie z.B. die Endoskopie, Zentralsterilisation oder auch die Notfallaufnahme. In diesen Abteilungen könnt Ihr – falls Ihr Euch doch gegen den OP entscheiden solltet – auch nach der Ausbildung arbeiten.

Je nachdem, wo Ihr angestellt seid – sprich ob es an einer privaten Schule oder von einer Klinik aus ist – bekommt Ihr auch ein Gehalt, das an das Gehalt der Auszubildenden für die Gesundheits- und Krankenpflege angelehnt ist. Im dritten Lehrjahr sind dies schon knapp über 1000 €.

Während der Ausbildung finden zwei Zwischenprüfungen statt – eine davon ist eine praktische Prüfung, die zweite ist eine schriftliche als Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen (zumindest war es bei mir so). Die Abschlussprüfung setzt sich aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung zusammen, wobei alle Lernbereiche abgefragt werden.

(copyright by franzis-blogstory.schreibnacht.de und instagram.com/x3franzii)

 Voraussetzungen für die Ausbildung  Operationstechnische Assistenz

– vollendetes 17. idealerweise 18. Lebensjahr
– Realschulabschluss, Abitur oder Hauptschulabschluss mit idealerweise einer vorab erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung im medizinischen Bereich. In anderen Bereichen ist dies aber auch möglich, nur sollte die Ausbildung mindestens 2 Jahre betragen.
– gesundheitliche Eignung; hierfür benötigt Ihr als ein Attest vom Arzt
– ideal wäre es, wenn Ihr vorab ein mindestens zweiwöchiges Praktikum im OP absolviert habt; das möchten auch viele Ausbilder als Voraussetzung vorliegen haben
– viele Kliniken möchten auch ein reines polizeiliches Führungszeugnis vorliegen haben
– natürlich solltet Ihr Blut sehen können und die persönliche Distanz zwischen Beruf und Privatleben wahren können

Bewerbungsverfahren

Eure Bewerbungsmappe sollte natürlich ein Bewerbungsschreiben und einen vollständigen Lebenslauf mit Lichtbild enthalten sowie das Schulabgangszeugnis. Praktika-Nachweise wären auch von Vorteil sowie das Allgemeinärztliche Attest zur gesundheitlichen Eignung und ggf. auch ein polizeiliches Führungszeugnis; das steht aber direkt auf den Seiten der Kliniken und Schulen, wo Ihr Euch bewerben möchtet.

Im Bewerbungsgespräch werden gerne Fragen zu der Ausbildung gestellt und auch gebräuchliche Begriffe wie z.B. Springer/ Instrumentierender, steriler/ unsteriler Dienst usw. gefragt. Wenn Ihr zu einem Assessmentcenter eingeladen werden gibt es natürlich auch Multiple Choice Tests mit Fragen zu Allgemeinbildung (also auch Mathe usw.) oder Ihr führt Diskussionen oder arbeitet in einer Gruppe etwas gemeinsam aus – so soll z.B. die Teamfähigkeit geprüft werden.
Im Bewerbungsgespräch solltet Ihr Euch am besten immer Notizen machen oder gar vorab Fragen notieren – Fragen zum Gehalt sind natürlich erlaubt, aber eher unangebracht, da Ihr meist vorab schon herausfinden werdet, ob die Ausbildung vergütet wird oder nicht. Zudem könnt Ihr das Gehalt Dank des WWW leicht herausfinden 😉

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wie in fast allen Ausbildungen könnt Ihr Euch auch als OTA später weiterbilden. So könnt Ihr z.B. eine Weiterbildung zur “CTA – ChirurgischTechnischerAssistent/in” machen, wo Ihr z.B. mehr Kontakt zum Patienten haben werdet und auch mehr ärztliche Aufgaben ausführen dürft wie z.B. im OP direkte Assistenz oder auf Station die Durchführung der Anamnese uvm.
Zur “ATA – AnästhesieTechnischerAssistent/in” könnt Ihr Euch auch weiterbilden und Aufgaben eines Anästhesiepflegers übernehmen wie z.B. Arbeiten auf Intensivstationen, Vorbereitung des Patienten für die Narkose und die dafür benötigten Materialien uvm.
-Ihr könnt nach der Ausbildung auch studieren z.B. Medizinpädagogik, Gesundheitsmanagement, -ökonomie, Bachelor of Science in Physican Assistant, diejenigen, die Abitur haben, können natürlich auch noch ein Medizinstudium dran hängen 😉
Weiteres über die Operationstechnische Assistenz, also wie das Arbeiten in und nach der Ausbildung ist, werde ich Euch in einem weiteren Post berichten. Bis dahin könnt Ihr mir auch gerne weitere Fragen stellen!

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und für diejenigen, die sich nun das YouTube Video zu meiner Ausbildung angucken möchten, ist dieses im Anschluss eingefügt.

Liebste Grüße, Eure franzi 🙂