Buchrezension: Das Hobbythekbuch vom Trinken

  • von: Jean Pütz, Kordula Werner, Marcus Werner

Ein herzliches Hallo. Da bin ich wieder: Patricia, Franzis Schwester und Gast-Bloggerin. Ich habe gerade festgestellt, dass meine letzte Buchbewertung im Dezember war: Norbert Treutwein – Übersäuerung

Die Zeit fliegt…

Das denke ich mir auch immer, wenn ich abends im Bett liege und merke, dass ich den Tag über kaum etwas getrunken habe – das dann noch aufzuholen, ist auch unterschiedlichen Gründen nicht gut umsetzbar.

In der Hektik des Alltages kommt das Trinken bei mir einfach zu kurz, aber ich versuche, das zu ändern. Dabei habe ich schon Trink-Apps ausprobiert, aber damit komme ich nicht gut zurecht. Nun versuche ich bereits morgens schon viel Flüssigkeit zu mir zu nehmen – definitiv eine bessere Lösung für mich. Aber warum ist es so wichtig, ausreichend zu trinken?

Der Mensch besteht zu 60% aus Wasser.

Bei mir bedeutet das, dass ich ca. 36kg Wasser mit mir herumschleppe. Dabei verringert sich der Anteil im Laufe des Lebens sogar: Ein Säugling besteht noch zu 75% aus Wasser.

Die Flüssigkeit ist dafür verantwortlich, dass lebenswichtige Nährstoffe zu ihren Einsatzorten transportiert werden können und reguliert auch unseren Temperaturhaushalt. Wusstet ihr, dass zur Verdauung von festen Speisen bis zu sechs Liter Wasser benötigt werden, damit der Verdauungsbrei entstehen kann? Die Flüssigkeit ist an vielen Prozessen beteiligt und ohne dieses könnten wir also nicht exisitieren. Ein Mangel an Wasser führt zu Kopfschmerzen, Hautproblemen und noch manch andere unangenehmen Reaktionen des Körpers, auf die ich nicht genauer eingehen möchte.

Da man über den Tag verteilt so einiges (ca. 2,5 l) verliert, ist es also sehr wichtig, die Flüssigkeit von außen zuzuführen. Je größer und schwerer man ist, desto mehr Wasser wird auch benötigt – was irgendwie auch logisch ist. So braucht, laut Buch, ein Erwachsener mit einem Gewicht von 75kg zwischen 2,6 und 3,4 Litern – also 35-45ml pro kg Körpergewicht. Wenn ich mir überlege, dass ich selten die 2 Liter Grenze knacke, habe ich definitiv ein Problem. Darum habe auch nach diesem Buch übers Trinken gegriffen, als ich es bei meinem Vater im Bücherregal entdeckte. Tatsächlich ist es daher bereits von 1999 (1. Auflage). Da die Daten aber weitesgehend aktuell bleiben, gibt es auch derzeit noch diese Version zu erwerben.


Buchrezension

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Auf 95 Seiten suchte ich nach einer Lösung für mein Problem..

Auf den ersten Seiten fand ich sie aber nicht. Stattdessen wurde ausführlich über das Element an sich berichtet. Da Chemie nicht wirklich zu meinen Lieblingsfächern zählte und die Zusammensetzung des Wassermoleküls und die Polarität mich daher gänzlich wenig interessierte, habe ich darüber hinweggeblättert. Im nächsten Kapitel wurde das Grundwasser und Abwasser thematisiert. Auch das überblätterte ich – lediglich das Bild zum Wasserkreislauf ließ mich einen Moment länger verharren:

aus Das Hobbythekbuch vom Trinken/ Jean Pütz, Kordula und Marcus Werner

Erst in der Buchmitte, wurde es für mich interessant. Dort wurden unter anderem die Dinge thematisiert, die ich im oberen Teil bereits beschrieben hatte. Durch den Urin verliert man ca. 1400ml täglich, Haut, Lunge kommen auf 1000ml und der Rest von ca. 200ml scheidet man über den Stuhl aus.

Das Kapitel über den menschlichen Körper geht sehr in die Tiefe, so wird die Funktion der Niere über mehrere Seiten hinweg beschrieben. Für meine Schwester wäre das sicherlich interessant, für mich war es einfach etwas zu viel des Guten.

Dafür war ich bei den nachfolgenden Kapitel über das Tee-Trinken aufmerksam dabei. Denn ich mag kein “normales” Wasser. Es schmeckt mir nicht, obwohl es ja eigentlich nach gar nicht schmeckt…

Eine Zeit lang habe ich nur Säfte getrunken, aber da hat mein Magen irgendwann gegen protestiert. Mit Tees habe ich eine magenfreundlichere Alternative gefunden. Schon in der Schule habe ich gelernt, dass grüner Tee das Krebsrisiko reduzieren kann, was ich erstaunlich finde. Aber nicht jeder grüne Tee schmeckt und hier sollte man auch wirlich auf die Ziehzeit und Temperatur beachten, um ein wohlschmeckendes Ergebnis zu erzielen.

Wusstet ihr, dass schwarzer und grüner Tee eigentlich vom gleichen Strauch stammen und der schwarze Tee einfach nur fermentiert worden ist? Ich liebe schwarzen Tee mit Milch, der inzwischen morgens zu einem Begleiter meiner Morgenroutine geworden ist.

Auf den Seiten werden verschiedene Tee-Getränke und eigene Rezepte (z.B. grüner Tee mit Trockenfrüchten) vorgestellt. Dabei springt man auch in verschiedene Länder: China, Südamerika und Co. All diese Informationen und bunten Bildchen weckten bei mir den Durst. Gerne hätte ich einen Lapacho – das Getränk der Inkas – ausprobiert; aber für fast 12 Euro ein ganzes Kilo zu bestellen, war es mir dann doch nicht wert. Nicht jeder Tee schmeckt und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich trinke leichter etwas, das mir gut schmeckt und dann schaffe ich es auch, mehr zu mir zu nehmen. Die restlichen Seiten widmen sich dann nur noch Rezeptideen, die sich ebenfalls sehr speziellen Zutaten bedienen…

Ich weiß, dass es unfair ist, mit der Erwartungshaltung “Ich lese ein Buch und dann ist mein Problemchen gelöst”, zu starten – ABER

8,80€ (Kaufpreis-Recherche 01.03.) ist das Buch nicht wert.

Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr auf die Konsequenzen des Nicht-Trinkens eingeht. Vielleicht eine Bilder-Reihe eines Trink-Experimentes einführt (Hautbild: wenig trinken/viel trinken) und dass man alltagsbräuchliche Tipps erhält. Stattdessen besteht dieses Buch aus viel zu vielen (unnötigen) Informationen. Für die gute Recherche vergebe ich allerdings den einen Apfel.

Die versprochene Lust aufs Trinken verspürte ich leider nicht.

Wie sieht das bei euch aus: Trinkt ihr genug? Was hilft euch dabei?


Ausbildung zur OTA – meine Buchempfehlung

Hallo Ihr Lieben und herzlich willkommen im Jahr 2019!

Um gut durch die Ausbildung zu kommen braucht Ihr nicht nur gute Dozenten in der Schule, oder Praxisanleiter in der Klinik, sondern auch hilfreiche Bücher. Im Folgenden werde ich Euch die ein oder andere Buchempfehlung für die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (aber sicherlich auch für andere medizinische Berufen) vorstellen.

Klinikleitfaden OP-Pflege (Urban&Fischer)

Den Klinikleitfaden solltet Ihr meiner Meinung nach unbedingt in Eurem Bücherregal stehen haben. Ich finde diesen sogar besser als das Lehrbuch, welches uns von der Schule damals zur Verfügung gestellt wurde. Die wichtigsten Inhalte sind hier kurz und knapp thematisiert und das beste an diesem Buch: Ihr könnt es mit zur Arbeit nehmen und sogar im Kasack mitnehmen. Bei dem eigentlichen Lehrbuch wäre dies doch sehr unbequem gewesen.

Der Leitfaden gibt kurze Einblicke in die Anatomie der jeweiligen Organe und die Operationsmöglichkeiten – beispielsweise beim Magen. Ihr erfahrt in diesem Buch also welche Operationen beim Magen möglich sind, wie diese ablaufen, welche Instrumente und Materialien man benötigt und ganz knapp dessen Anatomie.

Ich hatte mir dieses Buch anfangs immer von einem OP-Pfleger an meiner Klinik ausgeliehen und obwohl das Buch schon recht alt war, hat es ungemein geholfen. Daher hatte ich mir auch nicht das aktuellste nachgekauft. Das was mir auch zu teuer – ich hatte mich immerhin mit einigen Büchern eingedeckt wo jeweils der Neupreis schon für einen Azubi recht hoch war. Eine absolute Buchempfehlung von mir!


OP-Pflege Prüfungswissen (Springer)

Dieses Buch ist für die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz ein absolutes MUSS! Ich habe hiermit fast ausschließlich für die Prüfungen gelernt, weil es einfach von allen Fachbereichen, auch bei den Grundlagen, das Wichtigste beinhaltet. Das ganze Buch ist voller Prüfungsaufgaben, von Nadelkunde über Springertätigkeiten bis hin zur Anatomie, Chirurgie, Pathologie der einzelnen Fachabteilungen. Lösungen sind natürlich auch enthalten 😉

Achtung! Nur dieses Buch für die Prüfungen zum Lernen zu verwenden ist nicht ausreichend! Es deckt einfach nicht alles was Ihr wissen müsst ab und kennt natürlich nicht die Besonderheiten an Eurer Klinik.





Chirurgie fast – der 15h Crashkurs (Börm Bruckmeier Verlag)

Dieses Buch ist für mich perfekt gewesen um auch während des Arbeitsalltages neben den Operationen nachzulesen, weshalb wir den Patienten bei diesem Krankheitsbild operieren. Es gibt auch ab und zu einen kurzen Einblick in die Anatomie. Die jeweiligen OP-Schritte werden hierbei jedoch nicht erklärt. Lediglich wie die Erkrankung, die Symptome/Klinik und die Therapiemöglichkeiten aussehen wird hier erklärt.

Natürlich möchte ich Euch auch in diesem Jahr einiges aus meiner Berufswelt erzählen und so dem ein oder anderen auch bei der Ausbildung helfen. Denn auch 2019 ist der Personalmangel ein großes Thema. Bedingt dadurch, kommt es leider zu einer schlechteren Ausbildung und zum “Learning-by-Doing”. Ich selbst habe dies am eigenen Leib erlebt und möchte den derzeitigen und zukünftigen Schülern mit meinem Blog die Ausbildung wenigstens etwas angenehmer gestalten.

Prinzipiell kann man also sagen, dass dieses Buch in Kombination mit dem Klinikleitfaden OP-Pflege und dem Buch „Anatomie fast“, welches ich Euch im Anschluss vorstellen werde, Euch während des Arbeitsalltages ideal über die jeweiligen Maßnahmen bei den Patienten aufklärt.



Anatomie fast (Börm Bruckmeier Verlag)

Wie ich eben bereits angeschnitten habe, ist dieses Buch ebenfalls ideal um es während der Arbeit mit dabei zu haben und darin zu blättern. Ich finde jedoch, dass die Anatomie in diesem Buch für unseren Beruf jedoch zu genau und detailliert ist. Für unseren Beruf müssen wir nicht ganz so viel wissen 😉

Aber für diejenigen, die sich sehr für die Anatomie interessieren und gerne jederzeit etwas darüber lernen/ lesen möchten, ist dieses Buch auch gut geeignet. Dadurch, dass es so klein und handlich ist, passt es auch in die ein oder andere Handtasche und nimmt nicht viel Platz weg.




Klinikleitfaden Chirurgie (Gustav Fischer)

Dieser Klinikleitfaden ist für mich die ideale Ergänzung zum OP-Pflege Leitfaden. Wenn man also so will, kann man sagen, dass diese beiden Bücher und das „Anatomie fast“ Buch durchaus ausreichend sind. Die Krankheitsbilder werden hier genauer erklärt, sowie rechtliche Aspekte. Ihr bekommt aber auch einen Einblick in die chirurgischen Arbeitstechniken – beispielsweise in Form von Verbänden oder der Diagnostik.

Grundsätzlich ist auch dieses Buch für unseren Beruf etwas zu speziell und eher für die ärztlichen Kollegen geeignet. Aber ich finde man kann nie zu viel Wissen – auch wenn man nicht studiert hat, kann man sich dieses wissen dennoch aneignen und auch manchmal den Ärzten somit helfen. Bei intraoperativen Röntgenbildern fragen die Ärzte zum Beispiel häufig auch nach unserer Meinung.



Prüfungswissen in Frage und Antwort – Biologie, Anatomie, Physiologie (Lauverlag)

Ihr wollt für die Anatomieprüfung lernen? Dann solltet Ihr dieses Buch unbedingt kaufen. Von der Schule aus hatten wir von dieser Reihe aus das Anatomie Buch und das passende Arbeitsheft. Leider haben wir mit beiden im Unterricht kaum gearbeitet – um ehrlich zu sein hatten wir hierbei auch etwas Pech. Gute Anatomielehrer sind nämlich eine Rarität!

Das Buch bereitet Euch durch die ganzen Aufgaben perfekt auf die Prüfungen vor. Die Lösungen von den Testaufgaben zu den jeweiligen Bereichen stehen selbstverständlich ebenfalls drinnen.

Wenn Ihr sowieso von der Schule aus das Anatomie Buch und Arbeitsheft zur Verfügung habt, dann sollte eine Prüfung dank „Prüfungswissen in Frage und Antwort“ ohne Probleme bestanden werden.


Chirurgie Basics (Urban & Fischer)

Mit diesem Buch habe ich auch viel für meine Prüfungen gelernt. Es war das erste Buch, welches ich mir für die Ausbildung gekauft habe – kurz bevor ich mit dieser begonnen habe. Es hat mir zu Beginn direkt einen groben Einblick in die Materie gegeben. Operationsverfahren, Krankheitsbilder und die Anatomie werden hier kurz veranschaulicht.

Dadurch dass es, nicht wie die ganzen anderen Bücher, etwas größer ist, sind auch mehrere und vor allem qualitativ hochwertigere Bilder enthalten. Ein reales Bild macht es einem eben doch einfacher etwas zu verstehen. Sei es ein Röntgenbild, oder beispielsweise das einer Erkrankung. Auch die Grafiken und Zeichnungen sind sehr hilfreich!

Dieses Buch ist jedoch auch eher für angehende Mediziner geeignet, auch wenn es nur die Basics sind.

Konkrete Buchempfehlung

Meine erste Buchempfehlung ist für mich hier definitiv „OP-Pflege Prüfungswissen“. Einfach weil ich hiermit wirklich am meisten für die Prüfungen gelernt habe und weil die Lehrer dieses Buch auch gerne als Inspiration heranziehen. Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe, enthält es aus den wichtigsten prüfungsrelevanten Bereichen Aufgaben.

Direkt im Anschluss kommt das nächste Prüfungs-Buch: „Prüfungswissen in Frage und Antwort“. Ideal ist es natürlich, wie bereits erwähnt, wenn Ihr auch das Lehrbuch und Arbeitsheft hiervon von der Schule aus vorgegeben habt. Man kann sich dank diesem Buch perfekt kleine Anatomietests erstellen und so das gelernte festigen oder aber sein Lampenfieber vor den Prüfungen bekämpfen.

Platz drei meiner Buchempfehlung teilen sich die beiden Klinikleitfaden, da sie einfach handlich sind und man sie überall mithin nehmen kann. Also ideal um zwischendurch zu lernen. Außerdem bauen die Bücher perfekt aufeinander auf. In jedem dieser Exemplare wird ein Thema ganz genau erklärt, die anderen jedoch kurz angeschnitten.

Als Beispiel nehmen wir hier wieder den Magen: bei der Chirurgie wird die Anatomie erklärt, sowie diagnostische Methoden um das jeweilige Krankheitsbild, eine Magenausgangsstenose, feststellen zu können. Die Therapie wird hierbei auch kurz erklärt. Genauere Details der OP, sowie benötigte Instrumente und Materialien werden dann im OP-Pflege Leitfaden erklärt.

Die beiden Taschenbücher „Chirurgie fast“ und „Anatomie fast“ besetzen für mich Platz 4. Sie sind vor allem jetzt für mich im Arbeitsalltag noch äußerst hilfreich um das ein oder andere besser zu verstehen. Ich muss nämlich gestehen, dass ich in der Ausbildung „Bulimie-Lernen“ exzessiv betrieben habe. Daher begleiten mich diese beiden Bücher vor allem jetzt im Arbeitsalltag viel, denn den Ablauf der Operationen und die benötigten Materialien kenne ich ja jetzt sehr gut.

Ich denke Ihr kommt auch gut durch die Prüfung ohne das Buch „Chirurgie Basics“, daher steht dieses bei mir an letzter Stelle. Auch wenn ich selbst sehr viel hiermit gelernt habe.

Natürlich habe ich noch einige medizinische Bücher mehr und es gibt auch noch einige, die ich selbst nicht besitze, weil ich sie einfach nicht vermisse oder vermisst habe. Ich habe Euch hier einfach nur die Bücher vorgestellt, die mir besonders bei den Prüfungen geholfen haben.

Ich hoffe dieser kleine Einblick ist für Euch hilfreich und Ihr kommt mit Hilfe dieser Bücher, sofern Ihr sie denn auch besitzen möchtet, gut durch die Ausbildung. Habt Ihr auch noch die ein oder andere Buchempfehlung? Dann teilt sie mir doch gerne in den Kommenatren mit!






Dies ist übrigens eine unbezahlte Werbung! Leider muss man ja jetzt alles als Werbung kennzeichnen. Ich habe mir alle Bücher selbst gekauft und werde natürlich nicht dafür bezahlt diese hier auf meinem Blog vorzustellen. Es sind einfach nur meine eigenen Erfahrungen und meine Buchempfehlung an Euch.


In diesem Sinne entlasse ich Euch in den Abend und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Eure  franzi

Buchrezension – Norbert Treutwein/Übersäuerung

Norbert Treutwein - Übersäuerung Buchrezension franzis-Blogstory.schreibnacht.de

Hallo Ihr Lieben,

ich bin froh, euch verkünden zu dürfen, dass ich nun ein wenig Unterstützung auf meinem Blog erhalte. Meine Schwester Patricia liest sehr gerne und gemeinsam sind wir auf die Idee gekommen, dass sie über gelesene Bücher schreiben könnte, die sich mit dem Thema “Gesundheit” befassen.

Also, übergebe ich hiermit das Wort an sie 🙂
Ihr könnt ja mal schreiben, wie euch diese neue Kategorie gefällt.

Wir würden uns sehr freuen.

copyright: franzis-blogstory.schreibnacht.de

Damit auch ein herzliches Hallo von mir. Ich bin Franzis große Schwester, Patricia. Im Gegensatz zu ihr, arbeite ich allerdings nicht im Gesundheitswesen – ich bin ein Büromensch und auf meinem Weg zur Hobbyautorin. Daher kenne ich mich gut mit stundenlangem Sitzen, trockenen Augen und Multitasking aus. Privat interessiere ich mich aber sehr für die Bereiche der Naturheilkunde. Ich möchte verstehen, warum mein Körper so reagiert, wie er es eben tut. Gegebenheiten zu hinterfragen und sich auf die Suche nach der Ursache zu begeben – das liegt in meiner Natur. So habe ich neben meinem Beruf auch ein Studium im Bereich der Wirtschaftspsychologie erfolgreich abgeschlossen. Daher stapeln sich so einige Bücher in meinem Regal. Es freut mich sehr, dass ich mich mit meinen Buchrenzensionen in diesem Bereich nun etwas austoben darf.

Norbert Treutwein - Übersäuerung
copyright: franzis-blogstory.schreibnach.de

Heute habe ich euch ein Buch mitgebracht, das sich mit dem Problem der “Übersäuerung” auseinandersetzt. Der Autor, Norbert Treutwein, hat so allerhand Bücher zu dem Thema verfasst. Ich besitze ein älteres seiner Exemplare: Übersäuerung – Die optimale Säure-Basen-Balance  (ISBN: 978-3-86800-238-6).

Ich kann euch leider nicht mehr sagen, wann und für wie viel Geld ich es damals gekauft habe. Gebrauchte Bücher dieser Ausgabe bekommt man im Online-Handel allerdings schon für unter einen Euro.

Dass das vorgestellte Buch etwas älter ist, finde ich persönlich nicht schlimm. Denn es sind die Inhalte, die zählen und diese scheinen mir doch sehr aktuell. Auf etwa 112 Seiten erfährt man einiges zu dem Problem der Übersäuerug und wie man dieses behandeln kann.

Doch, was bedeutet sauer eigentlich?
Die Maßeinheit zur Bestimmung des Säuregrades, ist der ph-Wert. Dieser reicht von einer Skala von 0 bis 14, wobei die 7 den neutralen Punkt fixiert und 0 den stärksten Säuregrad bestimmt (14 = höhster basischer Wert). Auf den ersten Seiten wird das im Buch sehr gut erklärt. Denn auch im Körper gibt es unterschiedliche ph-Werte und, wenn diese durch äußere Einflüsse (wie etwa die Nahrungsaufnahme) durcheinandergebracht werden, kann sich das zum Beispiel wie folgt äußern: Sodbrennen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Baukrämpfe und Knochenprobleme aber auch ein unreines Hautbild.

Natürlich sind das alles Symptome, die man gerne vermeiden möchte. Aber Fakt ist, dass mehr als  90 % der Bundesbürger übersäuert sind. Treutwein bezeichnet diese als “saurer Mensch” bzw. saure Menschen.
Doch nicht nur die Nahrung hat Einfluss auf die ph-Werte der körpereigenen Flüssigkeiten – auch Stress, Tabak- und Alkoholkonsum können den Säuregehalt begünstigen.

Nachdem Norbert Treutwein im ersten Teil seines Buches uns mit Informationen zu den Ursachen füttert, kommt er im zweiten Kapitel auf die Therapie des sauren Menschen zusprechen. Er listet auf, was sich wie auf die Säure-Skala auswirkt und stellt eine Basen-Hitliste zur Verfügung. Durch den Konsum dieser Basen-Hits kann man dem sauren Körper und den Symptomen entgegenwirken. Interessant ist auch, dass nicht unsere Zunge bestimmt, was sauer ist. So fördern zum Beispiel saure Äpfel, Zitronen und Essigsäure sogar die Basenbildung. Der menschliche Körper ist ein Mysterium und Phänomen.

In dem Therapie-Teil behandelt der Autor weiterhin die Suchtfaktoren Salz und Zucker und die Auswirkungen von mangelnder Bewegung. Er erklärt, was wirklich fett macht, betrachtete verschiedene Ernährungsweisen und nimmt auch so einige Lebensmittel etwas genauer unter die Lupe. 

Das dritte Kapitel stellt, meiner Meinung nach, mit wenigen Seiten eine Ergänzung zum vorherigen Therapie-Kapitel dar, indem sich dieses dem Sport und dessen positiven Auswirkung auf den Körper widmet. Das Ganze endet schließlich mit einem wirklich kurzen Säure-Krankheiten-Glossar.

Ich muss sagen, dass ich das Buch sehr aufschlussreich finde und immer wieder gerne darin blättere. Daher gibt es von mir eine definitive Weiterempfehlung mit vier von fünf Äpfeln von mir.

Besonders hilfreich ist die Basen-Hitliste. So kann man ganz einfach schauen, dass man jeder Mahlzeit eine basische Komponente beifügt, um für eine bessere Balance im Körper zu sorgen. Die Aufteilung der Kapitel hat für mich einen Sinn, wobei der Sportteil nicht unbedingt eine eigene Überschrift benötitgt hätte. Es wirkt, wie bereits beschrieben, eher wie eine Ergänzung zu Teil 2 auf mich. Auf jeden Fall fand ich gut, wie der Autor es geschafft hat, andere wichtige Themen (Stichworte “Bewegung”, “Zucker” und “Salz”) mit einfließen zu lassen. Einen kleinen Punkt muss ich aber dennoch abziehen: Ich finde das Krankheiten-Glossar viel zu klein – gerade in Hinblick darauf, dass Norbert Treutwein die Übersäuerung schon als einen sehr großen Einflussfaktor für die meisten Krankheiten benennt:

“Jede Krankheit wird von Säure gefördert.”

Norbert Treutwein, Übersäuerung, S. 10


Das Buch weckte in mir jedenfalls das Interesse, mich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Daher habe ich mir auch ein weiteres Buch zu diesem Gesundheitsproblem gekauft. Auf dieses werde ich noch zu sprechen kommen. Also, dranbleiben 😉


Ich wünsche euch eine gute Gesundheit.
Viele Grüße

Patricia


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